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die Idee

8 Monde und 8.000 km mit dem Rad (Juni 2013 – Jan. 2014)

Die Sattelmeditation des Glücks? Ganz durch Asien mit dem Rad und das ohne Route auf der Suche nach etwas, das wir längst haben, aber es nur nicht mehr finden können. Weiter Horizont, stille Stunden und lange Wege bis zum nächsten Schlafplatz könnten uns dabei vielleicht helfen.

Alles fängt mit einer Idee an. Dann sprachen wir lange von unserer Idee und sie wuchs heran, bis sie schließlich unausweichlich vor uns stand. Dann gab es kein zurück und hier ist sie.

Nach langem Abwägen wählten wir schließlich das Fahrrad als Reisemittel, welches uns den maximalen Minimalismus erlaubt. Das Rad werden wir nutzen um uns in Asien möglichst dicht an den Menschen abseits der Städte zu bewegen. Wir nächtigen mit ihnen und sind gezwungen uns ohne Kommunikation zu verstehen und das geht nur mit einem Lächeln.
Wir werden abgelegene Kloster und Ashrams besuchen und viel Zeit im Moment verbingen. Wir versuchen so lange wie erlaubt in den Ländern zu verweilen und wollen sicherlich keine Streckenrekorde aufstellen. Luftige Planung, 50kg Gepäck und 15 km/h sind optimale Voraussetzungen dazu.

Wer sind wir ?

Welche Personen stecken hinter diesem Blog? Stellen wir sie doch einmal vor:
Die zwei Personen begabt in Reisen, Träumen, Bewegung und Genießen in der Natur, berühren bald die Mitte ihres Lebens. Sie wollen mit dieser Reise wohl noch mal einen Akzent in ihrem Leben setzen. Sie wollen den alltäglichen Konventionen und dem Alltag an sich, zu fliehen versuchen, um wieder zu wissen, dass alles möglich ist und sich alles fügt, wenn wir nur auf uns hören, losgehen und loslassen können. Sie wollen die unberechtigte Zukunftsangst hinter sich lassen und neu begegnen. Unglaublich passend für die Reise ist, dass sie sich mit wenig zufrieden geben und in ihrem Leben stets versucht haben, die Ansprüche niedrig zu halten.
Wie zu erwarten lernten sie sich auf einem Berg und nicht in München kennen, vor mehreren, aber nicht all zu vielen Jahren. Wir geben ihnen einfach zwei chinesische Namen. Warum nicht, sie werden schließlich 3 Monate in China sein.

Moo Ni

Ja, sie arbeitet an der Uni und als Kellnerin seit einer kleinen Unendlichkeit und die Chefs gönnen ihr die Auszeit und Abwechslung. In ihrem wirklichen Leben fährt sie auch gern Rad und das sind zu jeder Jahreszeit 1000 km im Monat. Nein, es muss nicht unbedingt ein High-Tech Rad sein, im Alltag nutzt sie zwei Gänge und eine Bremse (der Rest funktioniert nicht). Moo Ni hat ein sehr großes Herz für Tiere, ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und wie der Leser errät; Vegetarier. Außerdem plant sie gern und ließt durchschnittlich ein Buch in der Woche. Sie ist sehr begeistert von Indien und könnte viele Geschichten über das Zugfahren in Mumbai erzählen. Doch das wird ein anderes Mal erzählt, nach Indien geht es diesmal nicht.

Han Di

Sein Leben verbringt er beruflich (Software-Architekt) und privat vor einem Monitor. Und hat oft schon zu hören bekommen, dass er lieber seinen Email-Posteingang aufräumt als seine Wohnung. Er freut sich auf eine Reise ohne Netz. Auch er ist Asien-verrückt und war bereits in den meisten Ländern Asiens und versorgte das Internet mit Büchern seiner Reiseberichte. Mit Fotografie, Musik und Grafikdesign tobt er sich kreativ aus. Er freut sich ganz besonders eine Freundin gefunden zu haben, die alles mitmacht und zufällig die gleichen Träume hat wie er. Das Radfahren ist für ihn eher ein praktisches Verkehrsmittel als eine Leidenschaft. Unter einem Sternenhimmel zu schlafen jedoch, ist das Größte für ihn. Nachdem er 10 Tage in einem Vipassana Schweigeashram in Indien war, ist er auch begeistert vom Meditieren, nimmt sich aber leider nie die Zeit zum Stillsitzen und muss ständig was “sinnvolles” tun.